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Buchhandlung am Sand - Buchtipps
Wintertipp, bei der Lesezeit vorgestellt:
Rachel Joyce, "Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte"

1972, Großbritannien: Die Erdrotation läuft nicht mehr im Takt mit der Zeit, daher werden in diesem jahr zwei Schaltsekunden hinzugefügt. Der elfjährige Byron Hemmings grübelt und verzweifelt über diese anscheinend harmlose Tatsache. Er hat zwar einen besten Freund ("James Lowe war der schlaueste Junge, den Byron kannte. James las jeden Tag die Times"), doch nach einem mysteriösen Unfall in der Vergangenheit am Teich der Familie Hemmings, bei dem James um ein Haar ertrunken wäre, darf James Byron nicht mehr treffen. Byron wurde die Schuld an diesem Unfall gegeben, was für seinen seelischen Zustand auch nicht gerade förderlich war.

Eines Morgens dann kommt es zu einem schicksalhaften Ereignis: Byron und seine kleine Schwester trödeln so lange beim Frühstück, dass ihre Mom sie eilig mit dem neuen Jaguar zur Schule bringt. Da es auf dem Weg auch noch einen Verkehrsstau gibt, fährt sie einen Umweg durch das düstere Armenviertel der Stadt. Byron, der neben der Mutter sitzt, meint plötzlich gesehehen zu haben, wie sich der Sekundenzeiger seiner Uhr ganz kurz nach hinten bewegte. Sind also in diesem Moment die zwei Sekunden eingefügt worden, die es doch eigentlich gar nicht geben kann? Byron ist so überwältigt, dass er seine Mom an der Schulter rüttelt, um sie darauf aufmerksam zu machen. Diese verreißt das Lenkrad und fährt deshalb ein kleines Mädchen auf einem Fahrrad an...

Auf einer zweiten Ebene, die vierzig Jahre später einsetzt, erzählt Rachel Joyce die Geschichte des psychisch kranken Stotterers Jim, der in einem Supermarktcafe die Tische säubert. Wer ist dieser Jim? Was hat er mit Byron oder James zu tun?

Mehr möchte ich nicht verraten, sonst geht die Spannung flöten. Stück für Stück, Seite für Seite verdichtet sich die Story und alles fügt sich zusammen. "Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte" ist mehr als lesenswert, Frau Joyce erschafft eine tolle Sogwirkung. Auch lange nach der Lektüre überlegt man, wie es dazu kommen konnte, wie es nun mal gekommen ist und und und... Ein Roman, über den man unbedingt mit anderen Lesern sprechen möchte, weil er doch einige Facetten mehr enthält, als man zunächst glaubt.

Für mich persönlich ist dies ein noch stärkerer Roman als der erfolgreiche Vorgänger "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry"!

LESEPROBE

Krüger Verlag - gebunden - 432 Seiten - Preis: 18,99 € - ISBN 978-3-8105-1081-5

(Vorgestellt bei unserer Winterlesezeit 2013!!!)

(Georg Schmitt)

 






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