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Buchhandlung am Sand - Buchtipps
Zwei Brüder, eine Frau, zwei Kontinente:
Jhumpa Lahiri, "Das Tiefland"

Der eine oder andere Leser wird sich vielleicht noch an Lahiris Erzählung "Einmal im Leben" erinnern. Diese Geschichte hatte nicht nur mich schwer begeistert. (Die damalige Rezension sehen Sie unter dieser hier.) Nun, also nach circa sechs Jahren, erscheint ein neues Werk, und das sogar ganze 528 Seiten "dick":

In einem Vorort von Kalkutta wachsen die beiden Brüder Subhash und Udayan in den 60er Jahren auf. Der klein wenig jüngere Udayan ist der Draufgänger und Wagemutige, während Subhash eher pflichtbewusst ist und die Traditionen und Regeln der Familie achtet. Trotzdem sind die beiden unzertrennlich. Dies ändert sich jedoch, als Udayan immer mehr in die revolutionäre Richtung abrutscht (und es sogar sehr gefährlich wird für ihn) und sein ältere Bruder nach Amerika geht, um dort ein Stipendium anzunehmen. Der Kontakt wird durch gelegentliche Briefe aufrecht erhalten, doch schlagartig ändert sich alles, als Subhash einige Zeit später eine folgenschwere Nachricht von seinen Eltern aus Indien erhält...

Meine Meinung: Wie anfangs schon erwähnt, hat die indisch-amerikanische Autorin ein Buch mit mehr als fünfhundert Seiten vollbracht. Und dies ist der einzige, kleine Schwachpunkt: "Das Tiefland" war für mich wie eine Bergwanderung, wo die Steigungen leider schon zu Beginn etwas beschwerlich waren (= die ersten knapp neunzig Seiten). Danach aber, wenn man die Steigungen hinter sich hatte, stand ich wie auf einem weiten Plateau und genoß die wunderschöne Aussicht! Im Klartext: Die kommunistische Revolutionsbewegung in Indien der 60er Jahre und deren (fast) komplette Geschichte wird anfangs sehr ausführlich dargelegt (Steigung des Gebirges). Da hätte das Lektorat gerne eingreifen und kürzen dürfen, aber na gut, vielleicht sieht der eine oder andere Leser das anders. Denn danach wird es eh richtig schön, Lahiri beschreibt die Gefühle der Brüder und von Gauri (Ehefrau von Udayan und dann später von Subhash) wirklich sehr beeindruckend! Nicht ohne Grund wird Jhumpa Lahiri in Amerika hoch angesehen, hoffentlich wird sie auch mit "Tiefland" in Deutschland einen größeren Erfolg feiern, wünschen würde ich es ihr und ihren Figuren aus dem Roman!

Hier noch Meinungen von:

THE NEW YORK TIMES: «Eine beeindruckende Ballade von Liebe, Verlust und Tod.»
DER SPIEGEL: «Tiefland ist ein großer Roman … Manchmal steigen einem beim Lesen die Tränen in die Augen, manchmal hofft man inbrünstig mit den Figuren, dass alles gut werden möge, und muss sich selbst daran erinnern, dass dies eine fiktive Geschichte ist.»
KHALED HOSSEINI: «Eine wunderschöne, elegante Prosa, Figuren, die von Leid, Isolation, großen und kleinen Tragödien heimgesucht werden, und vor allem eine alles durchdringende, tiefe Menschlichkeit.»

LESEPROBE

Rowohlt Verlag - gebunden - 528 Seiten - Preis: 22,95 € - ISBN 978-3-498-03931-8

(Georg Schmitt)






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