Mein Name ist nicht Freitag

Ein Jugendbuch von Jon Walter

Jon Walters, Mein Name ist nicht Freitag

Ich bin bei Gott. So viel weiß ich. […] Er ist da […] Ich kann seine Anweseheit spüren – deshalb weiß ich es.

So beginn der Roman um den jungen Farbigen Samuel, der eine ganze Weile braucht, um zu begreifen, daß er mitnichten bei Gott ist, sondern aus dem (christlichen!) Waisenhaus für 600 $ an einen Sklavenhändler verkauft wurde, der ihn in einem Sack zur nächsten Auktion schleppt, um dann irgendwann auf einer Plantage schuften zu dürfen.

Gut für ihn, daß „seine“ Plantagen-Besitzer langsam beginnen umzudenken (und wenigstens nicht immer und sofort die Peitschen schwingen) und ihre Sklaven – den Umständen entsprechend – gut behandeln. Der Bürgerkrieg beginnt und der Umbruch ist nah…

Ein tolles, spannendes und hochinteressantes Buch über das Schicksal eines jungen Menschen, der nicht nur lernen muß, in dieser Zeit zu überleben, sondern auch sich zu emanzipieren, ewas zu wagen: nämlich er selbst zu sein und zu leben!

„Samuel“, so, jetzt habe ich es ausgesprochen. Es ist schon lange her, dass ich meinen Namen gehört habe, aber es fühlt sich gut an. „Meine Mutter hat mich Samuel genannt.

(Katrin Schmitt)

Informationen:
  • Stand Oktober 2017
  • Königskinder Verlag – gebunden – 448 Seiten
  • Preis: 18,99 €
  • ISBN: 978-3-551-56020-9

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