Acht Berge

von Paolo Cognetti

Paolo Cognetti, Acht Berge

Die Geschichte: Pietro verbringt Jahr für Jahr mit seinen Eltern mehr oder weniger spektakuläre Sommerferien in den italienischen Alpen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist besonders, die ausgedehnten Spaziergänge bringen eine ganz andere Seite des Papas hervor, in der Stadt erlebt Pietro ihn viel verschlossener. Zum Glück trifft er auf einen gleichaltrigen Jungen, der dort in der Gegend lebt. Bruno, so heißt der „Dörfler“ Junge, freundet sich schnell mit dem „Städter“ an und fortan streifen sie gemeinsam durch die Bergwelt. Diese Freundschaft währt ewig, auch als Pietro als Dokumentarfilmer ins Ausland geht während Bruno versucht, in der archaischen Bergwelt als Bauer zu bestehen. Der „Städter“ aber kehrt regelmäßig zurück, und nun kommt es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen und Diskussionen, welches Leben lebenswerter ist. Die Fragen und Zweifel bei beiden Männern bleiben: Was zählt im Leben?

Wer Gefallen an Robert Seethalers „Ein ganzes Leben“ fand, wird dieses Buch ebenfalls lieben!

Dieser Roman ist unspektakulär & schön; leise & entschleunigend; naturgewaltig & eindringlich. Auch die Kolleginnen waren angetan, „Acht Berge“ ist also kein reiner Männerroman, auch wenn es um eine besondere Männerfreundschaft und um ein Vater-Sohn-Verhältnis geht. Und alleine die Naturbeschreibungen sind einfach zum Versinken schön, von der ersten Seite an ist es einem, als wäre man mit Pietro und Bruno mitten im Massiv der Alpen.

(Georg Schmitt)

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