Töchter

Ein Roman von Lucy Fricke

Das neue Buch von Lucy Fricke „Töchter“ ist so so mein Geschmack! Die Sätze zergehen auf der Zunge und dringen direkt ins Herz!

Die beiden Freundinnen Martha und Betty befinden sich mit Marthas schwerkranken Vater Kurt in einem Auto. Sie sind auf dem Weg in die Schweiz zu einer Sterbehilfeklinik. Das ist jedenfalls der Plan. Kurts Plan. Zunächst.

Kurz entschlossen fahren sie dann doch zum Lago Maggiore und schließlich bis nach Griechenland.
Aus Bettys Perspektive erfährt man von den verschiedenen Leben, vom Scheitern, von Abschieden, von Zukunftsplänen. Vom Gefühl in der Mitte des Lebens angekommen zu sein und der Frage, was kommt und was bleibt.

Das Buch entwickelt sich zu einer  Art Roadmovie à la „Thelma & Louise“, weise, komisch, richtig spannend. Zum Lachen und  zum Weinen.

Lucy Fricke erzählt auf diese sehr besondere selbstironische, bitterkomische Art, die ich schon an „Takeshis Haut“ sehr schätzte. Sehr sehr gut! Unbedingte Leseempfehlung!!

Dieses Buch ist übrigens bereits das dritte, das ich dieses Jahr lese, das sich mit Tochter-Elternbeziehungen auseinandersetzt. Nanu…interessant!

(Katja Cebulla)

Leseprobe

Informationen:
  • Stand: 26.Februar 2018
  • Rowohlt Verlag – gebunden- 240 Seiten
  • Preis: 20 €
  • ISBN: 978-3-498-02007-1
Bücherwurm der Buchhandlung am Sand